Warum H3 nicht immer gleich H3 ist
Hersteller verwenden unterschiedliche Skalen und Bezeichnungen. Eine H3-Matratze kann sich daher anders anfühlen als ein H3-Modell einer anderen Marke. Auch soft, medium und firm lassen sich nicht pauschal in eine H-Skala übersetzen. Vergleichen Sie die Abstufungen immer beim konkreten Modell.
Zusätzlich beeinflussen Kernhöhe, Oberflächenprofil und Bezug den ersten Eindruck. Ein weicher Kontakt an der Oberfläche und eine insgesamt festere Unterstützung schließen einander nicht aus. Trennen Sie beim Probeliegen deshalb die Frage „Wie fühlt sich die Oberfläche an?“ von „Wie tief sinke ich insgesamt ein?“.
Das Gewicht ist ein Ausgangspunkt
Eine Gewichtsangabe des Herstellers kann helfen, die Auswahl einzugrenzen. Sie ersetzt keine Beurteilung der Körperproportionen und der Schlafposition. Menschen mit gleichem Gewicht verteilen es unterschiedlich auf die Liegefläche. Breite Schultern, ausgeprägte Hüften und eine andere Körperlänge verändern die Anforderungen.
Eine allgemeine Kilogramm-Tabelle würde eine Genauigkeit vortäuschen, die es herstellerübergreifend nicht gibt. Verwenden Sie vorhandene Modellhinweise zur Vorauswahl und prüfen Sie anschließend das Liegegefühl in Ihrer gewohnten Position.
Ein Vergleich, bei dem Sie Unterschiede merken
- Gleiche Bedingungen schaffen. Vergleichen Sie möglichst dasselbe Modell in zwei Festigkeiten auf einer vergleichbaren Unterlage.
- Mehrere Positionen ausprobieren. Liegen Sie einige Minuten in Seiten- und Rückenlage beziehungsweise in Ihrer üblichen Bauchlage.
- Bewegung mitprüfen. Drehen Sie sich um und testen Sie, ob Sie sich leicht neu positionieren können.
- Das Kissen dazu nehmen. Die passende Kissenhöhe verändert sich mit dem Einsinken der Schulter.
Ein Foto oder der Blick einer zweiten Person kann beim Vergleich der Haltung helfen. Daraus lässt sich aber keine medizinische Bewertung ableiten. Entscheidend bleibt, ob die Kombination für Sie im Alltag angenehm ist.
Wenn zwei Menschen unterschiedlich fest liegen möchten
Im Doppelbett sind getrennte Kerne eine Möglichkeit. Dabei sollten Gesamthöhe und Bezugsausführung zusammenpassen. Ein gemeinsamer Partnerbezug verbindet zwei Kerne optisch, macht daraus aber keinen einheitlichen Kern. Lassen Sie sich erklären, wie der Bezug bei der Pflege geteilt werden kann und wie die Mittelzone ausfällt.
Auch ein einstellbarer Lattenrost verändert das Gesamtgefühl. Er macht aus einer unpassenden Matratze jedoch nicht automatisch eine passende. Modell und Unterlage sollten als Kombination betrachtet werden.
Häufig gefragt
Ist eine härtere Matratze grundsätzlich besser?
Nein. Weder besonders hart noch besonders weich ist für alle die richtige Wahl. Prüfen Sie, ob die Liegefläche in Ihren Schlafpositionen angenehm ist und ob Schulter, Becken und Körpermitte ausgewogen aufliegen.
Kann ich den Härtegrad meiner alten Matratze einfach übernehmen?
Das ist nur ein Ausgangspunkt. Der alte Kern kann sich verändert haben, und das neue Modell kann trotz gleicher Kennzeichnung anders aufgebaut sein. Vergleichen Sie das aktuelle Modell.
Modelle zum Einordnen
Ausgewählte Beispiele aus dem Sortiment von Matratzen Eis. Die Merkmale helfen beim Vergleichen; welche Ausführung passt, hängt von Ihren Vorlieben ab.
AFX S 180
KaltschaumEin Beispiel für einen profilierten Kaltschaumkern mit getrennt pflegbarem Bezug.
- aerDURA-55-Kaltschaum
- Strukturierter Kern mit Tropfenschnitten
- Abnehmbarer Bezug, bei 60 °C waschbar
Soft, medium und firm sind modellbezogene Angaben; vergleichen Sie das tatsächliche Liegegefühl.
AFX S 200
Mehrschicht-KaltschaumFür den Vergleich unterschiedlicher Schaumaufbauten und Oberflächenprofile.
- Dreischichtiger Aufbau mit aerDURA-55-Kaltschaum
- 3D-Würfelschnitt an der Oberfläche
- Abnehmbarer Bezug, bei 60 °C waschbar
Der Mehrschichtaufbau allein entscheidet nicht darüber, welche Festigkeit Ihnen zusagt.
Sensiwell · https://www.sensiwell-matratzen-shop.com/matratzen/haertegrad/